Der Holz-Beschaffungserlass des Bundes

Bei der Beschaffung von Holz und Holzprodukten schaffte der Bund bereits im Jahr 2010 gesetzliche Grundlagen. Die korrekte Umsetzung wurde allerdings nicht wirklich kontrolliert.

 

Am 6. Oktober 2017 wurde ein verbindlich umzusetzender Leitfaden zum seit 2007 (!) bestehenden Holzerlass des Bundes veröffentlicht. Die unmissverständliche Forderung: Holz und Holzprodukte müssen zu 100 % aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. Und das darf nicht nur mal eben so behauptet werden, sondern muss anerkannt nachgewiesen werden!

Das muss unbedingt beachtet werden:

Die Verantwortung für die Richtigkeit der abgegebenen Erklärungen liegt nicht bei den ausschreibenden Beschaffungsstellen, sondern ausschließlich bei den beteiligten Handwerksbetrieben.

 

Weil die Beschaffungsstellen die teilnehmenden Bieter nicht zusätzlich dazu auffordern müssen, den ursprünglich versicherten Nachweis bei Angebotsabgabe, spätestens jedoch vor Einbau des Holzes vorzulegen, sehen dies einige Betriebe fälschlicherweise als "Signal", sich nicht an die vertraglichen Regeln halten zu müssen. Das kann fatale Folgen haben.

 

 

Für alle entsprechenden Bundesausschreibungen gilt: Die Teilnahme am IBT.EARTH Projektmanagement ist ein sicherer, unkomplizierter und kostengünstiger Weg, die strengen Auflagen dauerhaft zu erfüllen.

 

Durch die Verwendung ihres individuellen IBT.EARTH Logos können die Betriebe jederzeit die nachhaltige Herkunft der eingesetzten Hölzer glaubhaft belegen.

 

Und so ganz nebenbei betreiben die Betriebe effektives Umweltmarketing.

 

2017 Formblatt 248gelb.pdf
PDF-Dokument [36.5 KB]
Erklärungen zum Formblatt 248.pdf
PDF-Dokument [126.2 KB]
2010 Gemeinsamer Erlass.pdf
PDF-Dokument [134.6 KB]

 

 

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